03733 555555
- Dienstag, 07. Februar, 10:30 Uhr im Kirchenraum
- Gottesdienst der Ev.-Luth. Kirche
- Donnerstag, 09. Februar, 15:30 Uhr im Restaurant
- wohltuende Teeverkostung
- Rosenmontag, 20. Februar, ab 14:30 Uhr
- Fasching "Rund um die Welt"
- Sonntag, 26. Februar, 10:00 Uhr im Kirchenraum
- Bibelstunde der Ev.-Luth. Kirche
- Singstunde
- jeden Dienstag
- 15:30 Uhr im Restaurant Haus Adam Ries
- Montag, 06. Februar, 10:00 Uhr im Kirchenraum
- Gottesdienst der Ev.-Luth. Kirche
- Mittwoch, 08. Februar, 15:30 Uhr im Restaurant
- wohltuende Teeverkostung
- Faschingsdienstag, 21. Februar, ab 14:30 Uhr
- Fasching "Rund um die Welt"
- Singstunde
- jeden Dienstag 9:30 Uhr im Restaurant
- Handarbeit
- jeden Montag 14:00 Uhr im Haus Louise Otto-Peters
- Nähkästchen
- Jeden 3. Montag 14:00 Uhr in der Handarbeitsstunde
- Mittwoch, 01. Februar, 15:00 Uhr
- Oma-Enkel Nachmittag
- Donnerstag, 02. Februar, 15:00 Uhr
- Spielenachmittag
- Montag, 06. Februar, 15:00 Uhr
- Handarbeitsnachmittag
- Mittwoch, 08. Februar, 14:30 Uhr
- Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs
- Sonntag, 12. Februar, 15:00 Uhr
- Jazz und Lyrik
- Montag, 13.02.; 15:00 Uhr
- Singen macht gesund
- Mittwoch, 15. Februar, 15:00 Uhr
- Kulurhistorische Plauderei "Gasthofwesen"
- Donnerstag, 16. Februar, 15:00 Uhr
- Spielenachmittag
- Sonntag, 19. Februar, 15:00-18:00 Uhr
- Faschingstanztee
- Donnerstag, 23. Februar, 15:00 Uhr
- Buchpräsentation "Aus dem Erzgebirge in die Welt
- Montag, 27. Februar, 15:00 Uhr
- Handarbeitsnachmittag
- Dienstag, 28. Februar, 19:00 Uhr
- Aus erster Hand: der Umbau der BU-Schule
- Mittwoch, 29. Februar, 15:00 Uhr
- Spitzen in der Spitze
- Bitte nehmen Sie die Veranstaltungen und Termine
- aus den Aushängen
- Programmänderungen sind möglich
- Gymnastik für Senioren
- jeden Dienstag; 09:30 bis 10:30 Uhr mit Frau Richter
- jeden Mittwoch: 09:00 bis 10:00 Uhr mit Frau Richter
- Dienstag, 14. Febuar, 14:00 Uhr
- Rätsel über Rätsel mit Frau Schreiter
Die Örtlichkeiten entnehmen Sie der aktuellen Einladung. Programmänderungen sind möglich
Wir haben für Sie verschiedene Dokumente zur Ansicht und zum Download bereitgestellt.
Pressemitteilungen
Das WPA vernetzt sich mit der Mittelschule Pestalozzi
(15.01.2012)
Schule und Betrieb müssen mehr vernetzt werden. Schülern muss die Gelegenheit gegeben werden, sich frühzeitig auf das Berufsleben vorbereiten zu können. Kinder und Jugendliche müssen wissen, was es für Arbeitsangebote und welchen Bedarf es im Erzgebirge gibt. Solche Sätze hört man fast jede Woche.
Die Gemeinnützige Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH und die Mittelschule J. H. Pestalozzi machen jetzt Nägel mit Köpfen. Im Rahmen des Tages der offenen Tür wird am kommenden Samstag, dem 28. Januar 2012 um
11.30 Uhr in der Aula der Buchholzer Mittelschule an der Schlettauer Straße ein Kooperationsvertrag zwischen der Schule und dem gemeinnützigen Sozialbetrieb geschlossen. Er beinhaltet u.a., dass zwischen einer 5. Klasse und dem Wohn- und Pflegezentrum eine enge Zusammenarbeit aufgebaut wird. Bis zum Schulabschluss wird diese Klasse begleitet. Vielfältige Aktivitäten werden die Schüler mit sozialen Berufen und der Arbeit im Haus bekannt machen. „Neben einer effektiven Berufsorientierung geht es vor allem darum, Berührungsängste zwischen Kindern, Jugendlichen und Senioren abzubauen. Darüber hinaus wollen wir gemeinsame Programme gestalten.
Die Geselligkeit wird nicht zu kurz kommen. Wir planen zum Beispiel gemeinsame Kätbesuche, Grillnachmittage oder andere Aktivitäten, die Jung und Alt zusammenführen sollen“, so Alexander Carl, der Projektmanager der Gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH. Dieter Leicht, der Schulleiter der Mittelschule J. H. Pestalozzi, freut sich
ebenfalls: „Dieses Projekt passt genau in unser BUBO-Programm „Buchholzer Berufsorientierung“. Bereits mit unserer Schülerfirma ANNA-SOZIAL haben wir im Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz sehr gute Erfahrungen gesammelt, auf die wir gemeinsam aufbauen können. Aber auch für technische Berufe sind wir mit unserem hochmodernen Technikzentrum an unserer Schule sehr gut aufgestellt. Zum Tag der offenen Tür am kommenden Samstag, dem 28.
Januar 2012 können Kinder, Jugendliche und Erwachsene das alles von 10.00 bis 13.00 Uhr in Augenschein nehmen“.
Grenzüberschreitende Partnerschaft
(08.12.2011)
Seit über 6 Jahren besteht die Freundschaft der Gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH mit den Städtischen Einrichtungen der Sozialdienste in Chomutov. Erstmals wurde 2011 im Rahmen eines Ziel-3-Projekt zusammengearbeitet. Es fanden sowohl bei uns als auch in Chomutov jeweils 5 Austauschtreffen statt.
Mitarbeiter der Pflege, aus dem Bereich Verwaltung, Küche, Soziale Betreuung, Küche sowie Hauswirtschaft konnten den tschechischen Kollegen über die Schulter schauen und erhielten einen Einblick über deren Arbeit.
Am 08.12.2011 reisten 19 Mitarbeiter zum Abschlussworkshop nach Chomutov. Ziel des Treffens war die Auswertung der ganzjährigen Zusammenarbeit zwischen der Städtischen Einrichtung der Sozialdienste in Chomutov p.o. und der Gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH.
Weitere Ergebnisse des Projektes sind eine Infobroschüre und ein Bildkalender für 2012.
Wir danken allen Projektteilnehmern und Organisatoren für ihre hervorragenden Leistungen.

Tagespflege öffnet im Wohnpark Frohnau
(09.11.2011)
Frohnau. Mit einem Tag der offenen Tür wird am 12. November das Haus Louise-Otto-Peters-Straße 9 im Wohnpark Frohnau seiner Bestimmung übergeben. In den zurückliegenden Monaten wurden hier umfangreiche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen getätigt. In derem Zuge wurden aus den einst 60 stationären Pflegeplätzen 14 betreute Wohnungen geschaffen. Zudem entstand im Erdgeschoss eine Tagespflege für 15 Gäste.
„Die Wohnungen sind zwischen 24 und 36 Quadratmeter groß und als ein- und zwei-Personen-Wohnraum konzipiert“, erläutert Björn Buchold, Geschäftsbereichsleiter Lebensqualität im Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz. Er weiß, dass die ambulant betreuten Wohngemeinschaft den Bewohnern eine familienähnliche Lebensform ermöglichen. „Der Bedarf an betreuten Wohnungen ist sehr hoch“, so Björn Buchold.
Mit der Tagespflege komplettiert das Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz sein umfangreiches Leistungsangebot. „Vor einigen Jahren war die Tagespflege noch ein Exot unter den Pflegeangeboten“, erinnert sich Björn Buchold. Doch die Nachfrage steigt. Die Tagespflege ist für ältere Menschen gedacht, die allein leben oder deren pflegende Angehörige tagsüber einem Beruf nachgehen und ihre Verwandten in dieser Zeit nicht selbst unterstützen können. Auch eine kleine „Auszeit“ vom Pflegealltag ist so für sie möglich. Das Angebot der Tagespflege gilt auch für Menschen mit Demenz. Die Einrichtung im Wohnpark Frohnau wird montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr geöffnet haben. Während dieser Zeit kümmern sich vier Mitarbeiter um die bis zu 15 Gäste der Tagespflege. Sie bieten ihnen ein breites Angebot an Aktivitäten, die beispielsweise vom kreativen Gestalten bis zur Zeitungsschau und von Spaziergängen im Park bis zum Backen reichen.
Am 12. November wird in der Zeit von 13 bis 17 Uhr die Möglichkeit bestehen, die Räume der Tagespflege in Augenschein zu nehmen und mit den Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen.
Informationen zur Tagespflege und zu den ambulant betreuten Wohnungen im Haus Louise-Otto-Peters-Straße 9 gibt es im Service-Büro im Haus Adam Ries Nr. 23 oder unter der Rufnummer 03733 555555.
Tagespflege im Wohnpark nimmt Konturen an
(06.09.2011)
Annaberg-Buchholz. Vor einigen Jahren war die Tagespflege noch ein Exot unter den Pflegeangeboten.
Die Nachfrage für dieses Erfolgsmodell steigt weiter an. Senioren können durch dieses Angebot weiterhin in ihren vier Wänden wohnen bleiben. Dies gilt auch für Menschen mit Demenz. Damit ermöglicht die Tagespflege genau dass, was sich ältere Menschen für ihren Lebensabend wünschen: selbstständig bleiben, aber nicht auf notwendige Hilfe verzichten.Der Gesetzgeber fördert die Umsetzung mit der Prämisse „ambulant vor stationär“ auch mit Anreizen. Gäste in der Tagespflege erhalten bis zu 50 % mehr finanzielle Leistungen, als sie gemäß ihrer Pflegestufe bei einer normalen Betreuung in einer stationären Einrichtung oder durch einen ambulanten Pflegedienst erhalten würden. Dieses Geld kommt direkt der Tagespflege zugute. Zusätzlich besteht seit Neuestem die Möglichkeit, Leistungen der häuslichen Krankenpflege auch in der Tagespflege abzurechnen. Das macht die Versorgung umfassender als bisher.Ab Anfang November haben 15 Gäste die Gelegenheit, die Tagespflege im Wohnpark Frohnau zu buchen. Die Betonstützen für die Glasfassade
werden gestellt.Von hier ist dann zu jeder Jahreszeit ein Wunderbarer Blick in Die Natur möglich.
Gern geben wir schon jetzt Informationen zur Tagespflege und zu den ambulant Betreuten Wohnungen im Haus Louise-Otto-Peters-Straße 9 in unserem Service-Büro im WG Adam Ries Nr. 23 oder unter der Rufnummer 55 55 55.
2. Zukunftsschmied berät zur Lebensqualität Pflegebedürftiger
(30.06.2011)
Annaberg-Buchholz. Die Qualität der Leistungen für Pflegebedürftige sowie die Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter in den Pflegeberufen stand Ende Juni im Mittelpunkt einer Fachtagung im Haus des Gastes „Erzhammer“. Unter dem Titel „2. Zukunftsschmiede für Träumer, Rebellen und Visionäre“ hatten die Organisatoren der Gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH (WPA) Führungskräfte der stationären und ambulanten Altenhilfebranche aus ganz Mitteldeutschland ins Erzgebirge eingeladen. Das Motto des Tages, lautete: „So ein Theater in der Pflege.“
„In diesem Jahr stellten wir die Lebensqualität in den Mittelpunkt des Veranstaltungsreigens aus Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen“, sagt Björn Buchold, WPA-Geschäftsbereichsleiter Lebensqualität. Auf der Fachtagung wurden zum einen die Auswirkung des demografischen Wandels auf zukünftige Herausforderungen an das Personal betrachtet, zum anderen gab es Diskussionsrunden, die das Thema der Qualität zum Inhalt hatten. „Zahlreiche externe Regularien beeinflussen die Altenhilfe“, weiß Björn Buchold aus seiner Erfahrung, und er ergänzt: „Nicht immer machen wir wirklich das, was unseren Bewohnern gut tut und deren Lebensqualität erhöht, sondern das, was von Ämtern und Pflegekassen vorgegeben und kontrolliert wird.“ Umrahmt wurde der Tag durch das Ein-Personen-Stück „Du bist meine Mutter“ durch D.a.s. Theater aus Köln.
20 Jähriges Jubiläum des Hauses Adam Ries
(14.05.2011)
Annaberg-Buchholz. Wenn das Haus “Adam Ries” der gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum GmbH am Samstag kommender Woche zu einem Tag der offenen Tür einlädt, dann haben die Besucher etwas Neues in Augenschein zu nehmen: ein modernes Service-Büro. Pünktlich zu den Feierlichkeiten zu 20 Jahre Haus “Adam Ries” wurden die Bauarbeiten beendet. Der großzügige Beratungsraum ist nun erste Anlaufstelle für alle Interessierten. “Wir möchten die zahlreichen Leistungen unseres Unternehmen entsprechend gut anbieten und haben uns deshalb entschlossen, eine zentrale Anlaufstelle für beide Häuser zu schaffen”, sagt Geschäftsführerin Karin Berghäuser. Die aufwendigen Umbauarbeiten im Erdgeschoss des Hauses “Adam Ries” zogen sich über die Dauer von etwa sechs Monaten hin. Nun empfängt Katrin Thiele, Leiterin des Servicebüros, ihre Kunden in einem stilvollen Ambiente.
“Sie gibt Auskunft über das komplette Leistungspaket des Wohn- und Pflegezentrums - von den wohnbegleitenden Diensten bis hin zur stationären Langzeitpflege”, erläutert die Geschäftsführerin. Doch nicht nur ein Blick in das neue Beratungsbüro lohnt sich zum Tag der offenen Tür. Während der zurückliegenden 20 Jahre ihres Bestehens wurde die Einrichtung der Seniorenpflege und -betreuung saniert und umgestaltet. Es präsentiert sich heute in einem modernen Ambiente mit gepflegten Außenanlagen.Die offizielle Schlüsselübergabe fand im März 1991 statt. Bereits zu Anfang desselben Jahres bezogen, nach dreijähriger Bauzeit, die ersten Bewohner das damalige Altenheim im Wohngebiet Adam Ries. Bis Ende Februar fanden 160 alte und pflegebedürftige Menschen sowie 40 Menschen mit geistiger Behinderung hier eine neue Bleibe.In den zurückliegenden zwei Jahrzehnten hat das Haus, das heute den Namen „Adam Ries“ trägt und unter dem Dach der gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH (WPA) geführt wird, eine Menge Veränderungen erfahren. Diese begannen im Jahr 1999 mit der Zusammenlegung des Hauses mit dem Senioren- und Betreuungszentrum Louise Otto-Peters in Frohnau Hintergrund waren wirtschaftliche Interessen der Stadt Annaberg-Buchholz, der die beiden Eigenbetriebe mit ein und derselben Ausrichtung unterstanden. Fortan wurde das Altenpflegeheim im Annaberger Wohngebiet unter dem Namen „Haus Adam Ries“ geführt. Die Wohnbedingungen des kurz vor der Wende entstandenen Baus erfüllten zu Beginn des neuen Jahrtausends die Voraussetzungen, die an eine Pflege und Betreuungseinrichtung für Senioren gestellt wurden, nicht mehr. Die Heimaufsicht beauflagte den Betreiber, die baulichen Bedingungen zu verändern. Mit Hilfe von Fördermitteln wurde das Gebäude saniert und umstrukturiert. Im Zuge dessen entstanden nach nur einjähriger Rekonstruktion 114 Einzelzimmer und fünf Zwei-Bett- Zimmer, die in zehn Wohngemeinschaften integriert sind. Diese tragen Namen wie „Am Pöhlberg“, „Am Türmchen“ oder „Am Theater“, um den Bewohnern immer wieder den Bezug zur Stadt und eine Orientierung zu geben. Der familiäre Charakter der Pflege und Betreuung drückt sich auch in den Wohngruppen aus, in denen immer zwölf Menschen zusammen leben. Diese werden von insgesamt etwa 120 Mitarbeitern betreut. Hinzu kommt eine besondere ehrenamtliche Arbeit, die im Jahr 2000 von Gisela Klemm ins Leben gerufen wurde: der Goldene Baum. Die heute 71-Jährige ging im Jahr 2000 in den Ruhestand, nachdem sie seit 1964 in der Altenpflege und zum Schluss als Wohnbereichsleiterin im Haus „Adam Ries“ tätig war. Sie ließ den Kontakt zur Einrichtung und zu dessen Bewohnern nicht abreißen, sondern engagiert sich seitdem gemeinsam mit30 weiteren ehrenamtlichen Helfern für das Wohl der Heimbewohner. In etwa 5000 Stunden pro Jahr besuchen und betreuen sie Bewohner bei Veranstaltungen und Ausfahrten, gehen mit ihnen zum Arzt oder besuchen sie im Krankenhaus. „Die Mitarbeiter des Goldenen Baums geben unseren Bewohnern das wichtigste, was sie brauchen: Zeit“, würdigt Geschäftsführerin Karin Berghäuser das Ehrenamt. Sie leitet seit 1999 die beiden Häuser des Wohn- und Pfegezentrums und hat einen ganz eigenen Bezug zum Haus „Adam Ries“. „Ich wurde 1988 als Baubetreuerin für das Altenheim im Wohngebiet eingesetzt. Ich war zu jener Zeit unter anderem für die Beschaffung der Ausstattung, beispielsweise Betten und Wäschewagen, zuständig“, erinnert sich die Frau aus Frohnau. „Wir lagerten die Gegenstände in jedem freien Winkel ein und mussten sie schließlich kurz vor Fertigstellung des Annaberger Hauses nach Stollberg abgeben. „Dort wurde zeitgleich ein Haus für die Altenpflege errichtet, das allerdings zeitiger fertig gestellt war.
Letztlich ein Glück für uns. So konnten wir unser Haus mit dem Umbruch der Wende neu einrichten.“
Altenpfleger ein Beruf mit Zukunft
(05.03.2011)
Annaberg-B. (ru). Die Gemeinnützige Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH(WPA) ist seit Jahren ein kompetenter Ausbildungspartner im sozialen Bereich. Derzeit werden im WPA sechs Altenpflegerinnen, ein Koch und ein Bürokaufmann ausgebildet. „Der Schwerpunkt liegt bei der Altenpflege. Jährlich sind es vier junge Menschen, die diesen Beruf bei uns lernen“, erklärt Personal-Manager Alexander Carl. Und er weiß: „Aufgrund der Demografie ist Altenpfleger ein zukunftsträchtiger, krisensicherer und anspruchsvoller Beruf. Neben dem klassischen Berufsbild der Grund- und Behandlungspflege unter Berücksichtigung steigender Ansprüche medizinischer Kenntnisse und Zusammenhänge, kommt die Organisation und das Management auch dazu.“ Im Wohn- und Pflegezentrum gibt es Praxisanleiter, die sich intensiv um die 3jährige Ausbildung der Azubis kümmern. Alexander Carl: „Der Beruf Altenpfleger erfordert sehr viel Einfühlungsvermögen und ein hohes Maß an Belastbarkeit. Die Voraussetzung für diesen Beruf sind der Realschulabschluss und gesundheitliche Eignung. Durch die Leistungsvielfalt im WPA können wir die Auszubildenden im gesamten Spektrum der Pflege schulen. Das geht von stationär bis ambulant. Auch die Übernahmequote ist sehr hoch. In den letzten ein bis zwei Jahren wurden alle Azubis übernommen.“ Darüber freut sich auch Stefanie Tochatschek. Die 20-Jährge ist im letzten Jahr der Ausbildung zur Altenpflegerin und meint: „Für mich ist es der Traumberuf. Jeder Tag ist anders und man bekommt von den zu Pflegenden so viel zurück.“
Ein gutes Dutzend Neujahrsempfang
(26.01.2011)
am 25. Januar waren im Café An der Riesenburg etwa 130 Gäste zum traditionellen Stell dich ein. Wir feierten den sage und schreibe 12. Neujahrempfang der Gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH.
Der diesjährige Neujahrsempfang, der von Frau Berghäuser moderiert wurde, stand im Zeichen der Strukturumwandlung des WPA, weg von einem funktionsorientierenden und hin zu einem prozessorientierten Dienstleistungsunternehmen.Die drei neuen Geschäftsbereichsleiter Frau Zienert, Frau Schulze und Herr Buchold stellten mit interessanten Referaten ihre Geschäftsbereiche Wirtschaftlichkeit, Zukunftsorientierung/Nachhaltung und Lebensqualität vor.Den jahreszeitlichen Rückblick mit vielen schönen Bildern gestaltete auch dieses Jahr Frau Franziska Käsler aus dem sozialen Dienst.Nach den „weiterbildenden“ Referaten wurde in geselliger Runde ein reger Informationsaustausch gepflegt. Erstaunt waren viele Gäste, was wir in der stationären und ambulanten Altenhilfe leisten.
Besonders vorteilhaft werden die umfangreiche Leistungsvielfalt und die innovativen Projekte eingeschätzt, die es ermöglichen, bedürftigen Menschen ein maßgeschneidertes Hilfsangebot zu ermöglichen.
Die wohltuenden anerkennenden Worte und Wünsche motivieren uns, uns mit voller Energie und Tatenkraft zum Wohle unserer Kunden einzusetzen.
Besonders gern möchten wir den Dank vieler Gäste an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH weitergeben.
Winter fordert Verständnis
(10.01.2011)
Frohnau. Rund 200 Kunden im Raum Annaberg-Buchholz beliefert die Küche der gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum mbH (WPA) täglich mit Essen auf Rädern. Hinzu kommen zirka 180 Patienten, die von den Mitarbeitern des Anna-Pflegedienstes Tag für Tag in ihrer heimischen Umgebung versorgt werden. In den zurückliegenden Wochen wurden diese Dienstleistungen aufgrund von Schneemassen und Eis zu einer Herausforderung. „Auch die entlegendsten Straßen mussten angefahren werden, um die Versorgung zu gewährleisten“, resümiert WPA-Chefin Karin Berghäuser und bedankt sich in diesem Zusammenhang für das Verständnis der Kunden, wenn es zu Verspätungen kam. Ihr Dank gilt auch den Anwohnern der Frohnauer Siedlung. „Um zu unserem Wohnpark Louise Otto-Peters zu gelangen, mussten Fahrzeugführer häufig die Einfahrten der Anwohner nutzen, um dem Gegenverkehr auszuweichen“, weiß sie aus Erfahrung. Auch das technische Personal des Wohn- und Pflegezentrums ist mit den einsetzenden Schneefällen rund um die Uhr im Einsatz, um knappe 2000 Quadratmeter Flächen, darunter Parkplätze, Wege und Plätze rund um die Häuser Adam Ries und Louise Otto-Peters frei zu halten. Die warmen Temperaturen der vergangenen Tage haben die Lage entspannt, doch der Winter ist noch nicht vorbei...
Studienreise macht Halt im WPA
(08.11.2010)
Annaberg-Buchholz. 30 Heimleiter aus fünf Ländern besuchten Anfang November die Häuser der gemeinützigen Wohn- und Pflegezentrum GmbH (WPA) in Frohnau und Annaberg-Buchholz. Die Mitglieder des europäischen Heimleiterverbandes (EDE) waren auf einer dreitägigen Studienreise in Sachsen. Neben Einrichtungen in Dresden und Zwickau stand an einem Tag die Einrichtung der Kreisstadt im Mittelpunkt der Weiterbildung. „Die Gäste interessierten sich vor allem für unser breites und innovatives Dienstleistungsangebot für ältere Menschen in unserer Stadt“, resümiert WPA-Geschäftsführerin Karin Berghäuser. Darüber hinaus standen der Erfahrungsaustausch mit dem Qualiätsmanagement nach E-Qalin, besondere Angebote für Menschen mit einer Demenz sowie neue Organisationsformen in der Pflege auf dem Plan. „Die Aussage der Heimleiter war sehr positiv für uns: Die Besucher empfanden beide Häuser als Einrichtungen, in denen Leidenschaft zu spüren war. Das ist ein großes Lob auch an unsere Mitarbeiter“, sagt die Chefin.
Pflegenote jetzt auch für das Haus Louise Otto-Peters
(26.08.2010)
Annaberg-Buchholz. Am 04. und 05. August gastierte der Medizinische
Dienst der Krankenkassen (MDK) zu einer Regelprüfung im Haus Louise Otto-Peters. Sicher erinnern Sie sich noch an den Jahresanfang, als wir Ihnen den Qualitätsbericht des Hauses Adam Ries veröffentlichten. Damals waren wir sehr stolz auf das sehr gute Ergebnis, das wir mit der Note 1,4 erreichen konnten. Die Hinweise der Mitarbeiter des MDK wurden von uns bearbeitet und in unser Verbesserungsmanagement der gesamten Gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH übertragen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wir können uns darüber sehr freuen.
Diese Bewertung ist das Ergebnis der täglichen Anstrengungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Wohl unserer Bewohner. Dafür möchten ich im Namen der Leitung einen besonders herzlichen Dank aussprechen.
Karin Berghäuser
Zerstörungswut in gepflegter Anlage
(14.08.2010)
Annaberg-Buchholz. In sattem Grün erstrahlt das Gelände am Haus Adam Ries des Wohn- und Pflegezentrums Annaberg-Buchholz (WPA). In den zurückliegenden Jahren hat sich das Areal rund ums Haus zu einem blumenreichen Park mit Teich, Sandstrand und Liegestühlen gemausert. Mit viel Liebe zum Detail schufen die zuständigen Mitarbeiter ein Gelände, in dem sich nicht nur die Bewohner der Einrichtung sondern auch Gäste des Hauses und die Bewohner des angrenzenden Wohngebietes wohlfühlen. "Leider passiert es immer wieder, dass die gepflegten Anlagen beschädigt oder zerstört werden", sagt Andreas Müller, Mitarbeiter im technischen Dienst des WPA. So kam es in den vergangenen Wochen häufig vor, dass er bei seinem morgendlichen Rundgang Berge von Müll, zerbrochenes Glas oder auch leere Flaschen vorfand und sich über abgerissene Lampenschirme und große Brandlöcher in den Strandkörben ärgern musste. "Wir würden uns wünschen, dass die Zerstörungen und Verunreinigungen unterbleiben und die Bürger der Nachbarschaft ein Auge darauf werfen, wer sich zu solchen Taten hinreißen lässt", so Andreas Müller.
Mitarbeiter tanken Kraft bei Wohlfühlangeboten
(22.06.2010)
Mit einem Mix aus Wohlfühlangeboten, Information und Bewegung begrüßte der 6. Wellness-Tag die Mitarbeiter der Gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum GmbH (WPA). Die Organisatoren hatten Anfang Juni im Haus Adam Ries zahlreiche Anbieter versammelt, die den Mitarbeitern in der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr eine Fülle an Angeboten offerierten. „Der Tag ist ein Dankeschön an die Arbeitsleistung unsere Mitarbeiter“, sagt Geschäftsführerin Karin Berghäuser. Sie betonte, dass die Pflege ein psychisch und physisch sehr anstrengender Job ist. Vor diesem Hintergrund gibt es innerhalb des WPA die Arbeitsgemeinschaft Gesundheitsprävention, die den Wellness-Tag organisiert. In diesem Jahr gab es Angebote aus dem Bereich der Massage, der gesunden Ernährung, der aktiven Bewegung sowie der Entspannung. Besonderer Höhepunkt war eine Modenschau durch die Mitarbeiter des Hauses.
Die Krankheit Demenz steht im Mittelpunkt
(09.06.2010)
Mit einem Vortrag begann am 9. Juni ein Treffen von Interessierten zum Thema Demenz. Dazu hatte die Regionalvertretung des Erzgebirgskreises im Namen der Sächsischen Alzheimergesellschaft eingeladen. Jeanette Baumann, Fachärztin für Innere Medizin, referierte zum Thema „Therapeutische Aspekte bei demenziellen Erkrankungen“. Ihren Worten zufolge wird die Altersstruktur in der Bundesrepublik zunehmen. Damit steigt die Zahl der Hochbetagten und damit auch die Zahl der an Demenz Erkrankten. Gibt es zur Zeit etwa 1,5 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland werden es im Jahr 2040 geschätzte 2,5 Millionen sein. Zu ihnen gehören auch die Demenzpatienten, die in einem schleichenden Prozess ihre Denkfunktionen verlieren. Die Referentin machte in ihrem 45-minütigen Vortrag deutlich, dass unter anderem auch Risikofaktoren, wie Bluthochdruck, Zuckererkrankungen oder auch hohe Cholisterinwerte die Demenz begünstigen. Regelmäßige körperliche Bewegung, Lernen und Konzentrieren können vorbeugend wirken.
Für den Aufbau sozialer Netzwerke setzt sich der Verein zur Unterstützung Pflegender (VUP) seit seiner Gründung 1994 ein. Er ist seit einem Jahr als Regionalvertretung für den Erzgebirgskreis innerhalb der Alzheimergesellschaft Sachsen für die Koordination verschiedener Angebote zuständig. Die 40 Vereinsmitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, pflegende Angehörige bei ihrer stark körperlichen und emotionalen Belastung zu unterstützen. Dazu führt der Verein, der seinen Sitz im Haus Adam Ries der gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH (WPA) hat, mehrere Veranstaltungen im Jahr durch. Informationen zum Verein gibt es am Empfang und unterm Telefon 03733 135-950.
Der Erzgebirgsexpress rollt wieder durch Annaberg-Buchholz
(15.06.2010)
Sie genießen .... wir fahren.
Die Bergstadt Annaberg-Buchholz hat Ihnen viel zu bieten. Bei einer Fahrt mit unserer TSCHU-TSCHU-BAHN führen wir Sie durch unsere Heimat, erläutern deren historische Entwicklung und vermitteln Ihnen die Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke. Für individuelle Abstecher, die Stärkung zwischendurch, oder dem spontanen Einfall bleibt stets genug Zeit. Am 19.09.2010, am 26.09.2010 und am 03.10.2010 bieten wir Ihnen in Verbindung mit dem Bauernmarkt in Annaberg folgende Route an:
Abfahrt – alte Kaufhalle B 95 12:30 Uhr
Kaufhalle B 101 12:40 Uhr
Sonderbusstand Gey. 12:50 Uhr
Markt Annaberg-B. 13:00 Uhr
Rückfahrt ab Wohnpark Frohnau ca. 17:30 Uhr
Kosten Hin- und Rückfahrt 5.00 Euro Erwachsener
4.00 Euro Kind
Ab Frohnau bieten wir Ihnen weitere Rundfahrten an. In Richtung Buchholz – Panoramablick – Dörfel – Tannenberg und Frohnau.
Nähere Informationen erfahren Sie unter www.erzgebirgsexpress.de
„Runder Tisch" zum Thema Demenz lädt am 9. Juni
ins Haus Adam Ries
(19.05.2010)
Annaberg-Buchholz. Der Informations- und Erfahrungsaustausch steht im Mittelpunkt, wenn sich am 9. Juni Vertreter von Vereinen und Selbsthilfegruppen, die sich mit dem Thema Demenz befassen, in Annaberg-Buchholz treffen. Zu diesem ersten „Runden Tisch“ lädt Ines Hensel, Regionalvertreterin des Erzgebirgskreises innerhalb der Alzheimer Gesellschaft Sachsen ins Haus Adam Ries der gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH ein. Der Nachmittag beginnt 16 Uhr mit einem Vortrag von Fachärztin Jeannette Baumann zum Thema „Therapeutische Aspekte bei demenziellen Erkrankungen“. Im Anschluss wird Gelegenheit sein, miteinander ins Gespräch zu kommen. Eingeladen sind Vereine, Selbsthilfegruppen und Interessierte, die sich im Bereich der Pflege und Betreuung Demenzkranker engagieren. „Wir möchten darüber hinaus die Gelegenheit nutzen, den Grundstein für ein gemeinsames Verzeichnis zu legen“, sagt Ines Hensel. Es sei dringend notwendig, von der Existenz und der Arbeit des anderen zu wissen, so die Annaberger Psychologin.
Innerhalb der Alzheimer Gesellschaft Sachsen besteht seit Anfang 2009 der Regionalausschuss, der aus Vertretern der zehn Landkreise und der drei kreisfreien Städte des Freistaates besteht. Ziel des Ausschusses ist es, die Arbeit der in den Regionen tätigen Selbsthilfegruppen und Vereine zu begleiten und deren Probleme kennen zu lernen. Anmeldung und Informationen sind an der Rezeption des Wohn- und Pflegezentrums, Telefon 03733 135-0, möglich.
Gartenbahn und Tierpark locken ins Pflegeheim
Gehen wir mal die Oma besuchen!
(28.04.2010)
Frohnau (ru). Seit dem Wochenende ist im Frohnauer Wohn- und Pflegezentrum Wohnpark „Louise Otto-Peters" alles auf Frühling eingestellt. Die beliebte Gartenbahn steht bis Oktober (Wochenenden und Feiertage von 13 bis 18 Uhr) unter Dampf und im kleinen Tierpark scharren bereits die Ziegen mit den Hufen und warten auf die Besucher. Rund 400 Gäste ließen sich zum Saisonauftakt am Samstag von den Miniaturhäusern, den Zügen und der traumhaften Landschaft rund um das Pflegezentrum verzaubern. Und genau das liegt Geschäftsführerin Karin Berghäuser ganz speziell am Herzen: „Ich wünsche mir, dass ganz viele Familien mit Kindern zu uns in den „Park der Generationen“ kommen, sich an der wunderbaren Blütenpracht erfreuen, gemeinsam spielen und vor allem, ihre Großeltern im Heim besuchen. Unser Garten mit den Infotafeln, wo es jede Menge über die Fauna und Flora sowie die heimische Tierwelt zu erfahren gibt, soll für unsere Bewohner ein Stück Erinnerung und für die Kinder ein Stück Bildung sein. Damit wollen wir erreichen, dass die Kinder sagen ‚ich möchte mal wieder zur Oma gehen’.“ Und eine solche Stippvisite lohnt sich in mehrfacher Hinsicht. Die Kleinen können den Spielplatz erobern, sich im Tierpark von Alpakas, Ziegen, Häschen und allerlei Vögeln überraschen lassen und mit den Großeltern einen schönen Tag verleben. Sportlich ambitionierte, ob Jung oder Alt, dürften die Fitnessmeile für sich entdecken. Und darüber freut sich Karin Berghäuser ganz besonders: „Die Fitnessgeräte für Ganzkörperbewegung aus dem Projekt „Ab in die Mitte“ kommen bei allen super gut an. Viele Senioren nutzen das Angebot und treten mächtig in die Pedale.“Ausbildung mit Zukunft
(10.03.2010)
Annaberg-Buchholz. Der Bedarf an geschulten Fachkräften in den Senioreneinrichtungen und Einrichtungen der Altenpflege des Erzgebirgskreises ist ungebrochen. Auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist die dreijährige Ausbildung zum Altenpfleger/zur Altenpflegerin eine Lehre mit Zukunft. Diese wurde vor zehn Jahren bundeseinheitlich geregelt. Damals erhielt sie in Abgrenzung zur Krankenpflege ein eigenständiges Berufsbild und eigenes Aufgabenverständnis. In der gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH (WPA) stellten die Praxisanleiter in der „Woche der offenen Unternehmen“ vom 15. bis 19. März die Eckpunkte der Ausbildung zum Altenpfleger vor. Darüber hinaus erlebten die 50 angemeldeten Jugendlichen im Haus Adam Ries, wie sich ein Tag im Leben eines Bewohners gestaltet. „Wir möchten die Heranwachsenden mit dem Berufsbild vertraut und Lust auf die Ausbildung bei uns machen“, sagte Geschäftsführerin Karin Berghäuser. Sie weiß, dass es ein Schritt in die Zukunft ist, heute die Fachkräfte für morgen zu aquirieren.
Auszeit von der Pflege für Angehörige
(02.02.2010)
Annaberg-Buchholz. Angehörige, die einen Pflegebedürftigen zu Hause pflegen, sind rund um die Uhr beschäftigt. Dies kann sehr belastend und anstrengend sein. Vor diesem Hintergrund hat der Gesetzgeber die Möglichkeit der Entlastung in Form der Verhinderungspflege für pflegende Angehörige geschaffen.
Die Verhinderungspflege ist eine Leistung der Pflegekassen. Für Zeiten von Krankheit, Erholungsurlaub oder in Krisensituationen der Pflegeperson übernimmt die Pflegekasse ab 2010 die Kosten für eine Ersatzpflegekraft bis zu zu einem finanziellen Rahmen von 1510,00 Euro beziehungsweise einen Zeitraum von 28 Tagen pro Jahr. Jeder Pflegebedürftige, der die Leistungen der Verhinderungspflege in Anspruch nehmen möchte, muss in eine Pflegestufe eingestuft sein und vor der ersten Verhinderungspflege mindestens sechs Monate lang von einer Pflegeperson in seiner häuslichen Umgebung gepflegt worden sein. „Die Verhinderungspflege kann stunden- oder tageweise als Entlastungsangebot in Anspruch genommen werden“, weiß Madeleine Skusa, Pflegedienstleiterin der Gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH (WPA). „Wir bieten die Leistungen der Verhinderungspflege schon länger für unsere Patienten an und haben eine durchweg positive Resonanz zu verzeichnen“, resümiert die junge Frau.
Informationen über die Leistungen der Verhinderungspflege erhalten interessierte Angehörige bei Madeleine Skusa, Telefon 0172 9336691 oder am Service-Telefon unter 03733 555555.
Hervorragende Note nach Qualitätsprüfung
(26.01.2010)
Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen bescheinigen dem Haus „Adam Ries“ eine 1,4.
Annaberg.Buchholz. Das Thema Qualität stand im Mittelpunkt des diesjährigen Neujahrsempfangs der Gemeinnützigen Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz GmbH. Bereits im kurzen Rückblick auf das Jahr 2009 wurde deutlich, dass die Einrichtung der Altenpflege schon immer ein besonderes Augenmerk auf hohes Niveau in der Pflege und Betreuung seiner Bewohner legt. So stand beispielsweise bereits das Meeting der „Ersten Erzgebirgischen Zukunftsschmiede“ Mitte September vergangenen Jahres unter dem Zeichen der Noteneinführung in der Pflegebranche. Gemeinsam mit prominenten Referenten diskutierte man damals einen Tag lang den Sinn der Notengebung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK).Anfang Dezember fand dann im Haus Adam Ries eine unangekündigte, zweitägige Qualitätsprüfung durch Mitarbeiter des MDK statt. Insgesamt 82 Einzelbewertungen aus fünf Bereichen bestimmten die Gesamtnote von 1,4, die in einem vorläufigen Transparenzbericht Anfang Januar an das Unternehmen ging. „Auf dieses sehr gute Ergebnis sind wir wirklich sehr stolz“, sagte Pflegemanagerin Marion Schubert. Sie dankte in diesem Zusammenhang allen Mitarbeitern für deren Einsatz und weiß auch, das die Note eine Herausforderung für die Zukunft ist. „Maßnahmen für Verbesserungen, für die wir einige wenige Empfehlungen ausgesprochen bekamen, sind bereits eingeleitet,“ so die Annabergerin.
Zu den Bereichen, die eine landesweit einheitliche Bewertung der Prüfergebnisse zulassen sollen, gehört der Bereich der Pflege und Versorgung, der Umgang mit demenzkranken Bewohnern, die soziale Betreuung und Alltagsgestaltung, der Bereich des Wohnens, Verpflegens, der Hauswirtschaft und Hygiene sowie eine Befragung der Bewohner. Die neue Anleitung zur Qualitätsprüfung in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen wird seit Sommer 2009 vom MDK umgesetzt. Die Prüfergebnisse werden bundesweit veröffentlicht und müssen für jeden Interessierten zugänglich sein.
Unterzeichnung Kooperationsvertrag Westsächsische Hochschule Zwickau und WPA (13.10.2009)
Annaberg-Buchholz. Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Westsächsischen Hochschule Zwickau und dem Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz (WPA) wurde kürzlich eine seit Jahren bestehende Partnerschaft festgeschrieben. „Wir arbeiten bereits seit 1998 zusammen und haben in dieser Zeit eine Vielzahl von Projekten gemeinsam umgesetzt“, sagte Wilfried Schlüter, Prodekan der Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften und Vertragsunterzeichner. Gegenstand der Kooperation ist das praxisnahe Studium von Studenten aus dem pflegewissenschaftlichen Bereich sowie Managementbereich der Gesundheits- und Pflegewissenschaften. „Unser gemeinsames Ziel ist, durch die Partnerschaft eine umfassende Qualitätssicherung zu erhalten“, sagt Karin Berghäuser, Geschäftsführerin des Wohn- und Pflegezentrums. „Neben dem Reputationsgewinn für unsere Einrichtung birgt der Vertrag und seine Umsetzung für beide Seiten fruchtbare Entwicklungsmöglichkeiten“, so die Geschäftsführerin.
In den zurückliegenden elf Jahren hat die Annaberger Einrichtung bereits 20 Studenten der Zwickauer Hochschule bei Forschungsaufträgen in den Bereichen des Pflege- und des Gesundheitsmanagements betreut. Für die Stadt und das WPA bedeutende Projekte, wie beispielsweise der „Goldene Baum“ und „Ab in die Mitte“ sind daraus entstanden. Auch wurden die verschiedenen Formen der Vorbereitung der Medikamentenverabreichung untersucht.
„Wir haben einen Kooperationspartner, in dessen Haus Fachlichkeit und Menschlichkeit gelebt werden,“ lobt Schlüter und betont, dass er seine Studenten gern an die lebenserfahrenen Führungskräfte des WPA gibt.
Wohnpark "Louise Otto-Peters" feiert 50-jähriges Jubiläum mit Expertenforum und Familientag
(15.09.2009)
Annaberg-Buchholz/Frohnau. Angenehm wohnen, liebevoll betreuen, individuell pflegen. „Diesem, unserem Leitsatz getreu ist es uns das Wichtigste, dass jeder Mensch sein Leben so normal wie möglich führen kann“, sagt Karin Berghäuser, Geschäftsführerin des Wohn- und Pflegezentrums Annaberg-Buchholz (WPA). In seinen beiden Häusern "Adam Ries" und Wohnpark Frohnau werden derzeit 240 Menschen betreut. Am 17. Und 18. September feiert der Wohnpark "Louise Otto-Peters" in Frohnau sein 50-jähriges Bestehen.
Die Geschichte des Hauses Louise Otto-Peters als Standort einer Senioreneinrichtung begann im Rathaus der Stadt Annaberg-Buchholz. Hier wurde im Jahr 1956 erstmals darüber debattiert, das von der Wismut übereignete Gelände auf der Frohnauer Höhe und die darauf befindliche ehemalige Kaserne als Feierabendheim zu nutzen. Nur drei Jahre und eine Reihe von Umbaumaßnahmen später beziehen 170 Senioren die Einrichtung der Altenpflege. Diese trägt seit dem 4. Oktober 1959 den Namen: Feierabendheim "Louise Otto-Peters" Frohnau. Das sogenannte Haus 1 bot 175 Bewohnern Platz. Schon bald reichten die Betreuungsplätze nicht mehr aus. So kamen 1973 das Haus 2 und 1981 das Haus 3 hinzu. Damit wurde die Senioreneinrichtung um über 100 Einzelzimmer und elf Zimmer für Ehepaare erweitert. Zeitdokumente sprechen von ausgezeichneten Wohnverhältnisse, die eine Wartezeit von bis zu 13 Jahren zur Folge hatten.
Nach der politischen Wende entsprachen die Bedingungen in der Einrichtungnicht mehr den Anforderungen. So entschlossen sich die Verantwortungsträger zum Ersatzneubau, der im April 1997 an die Bewohner übergeben wurde. 80 Bewohner zogen in ein neues, modernes Gebäude, das dem Anspruch nach einem hohen Maß an Sicherheit und Privatheit gerecht wird.
Neben den Vorbereitungen zum Neubau wurden an den einstigen Häusern 2 und 3 Fahrstühle angebaut. Sie sind nicht mehr weg zu denken, ermöglichen sie doch jedem Bewohner eine große selbstständige Bewegungsmöglichkeit und den Mitarbeitern eine Arbeitserleichterung. Das ehemalige Haus 2, die heutige Louise-Otto-Peters-Straße 7, wurde im Jahr 2000 komplett umgebaut. Es entstanden 25 betreute Wohnungen. Im einstigen Haus 3, die Louise-Otto-Peters-Straße 9, entstehen ab Juli 2010 ebenfalls betreute Wohnungen.
Im Jahr 2004 erlebte das ehemalige Haus 1 eine Wiedergeburt. Zunächst zum Abriss bestimmt, haben in dem sanierten Gebäude nun 36 Menschen mit Beeinträchtigungen ein neues Zuhause gefunden. Zu den umfangreichen Leistungen des Wohn- und Pflegezentrums Annaberg-Buchholz gehören am Frohnauer Standort der ambulante Pflegedienst und das Essen auf Rädern.
"Die Häuser im Frohnauer Wohnpark Louise Otto-Peters bieten Menschen ein Lebensumfeld, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Bei der täglichen Arbeit stehen Wertschätzung, Würde, Sicherheit, Privatheit, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit, Wahlfreiheit und Selbstverwirklichung im Mittelpunkt", so Karin Berghäuser. Vor diesem Hintergrund sichert ein umfassendes Qualitätsmanagement seit 2003 dem gesamten Unternehmen "Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz" ein Qualitätssiegel der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen. Seit 2005 sind die Mitarbeiter in ein europäisches Qualitätssicherungssystem für die Altenpflege eingebunden. Diese Mitwirkung hat Modellcharakter für Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland, denn die in der Frohnauer Einrichtung gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Fortschreibung des Qualitätsmanagementsystems ein.
Experten und renommierte Pflegekritiker treffen sich am Donnerstag (17. September) im Wohnpark Frohnau zur "Ersten Erzgebirgischen Zukunftsschmiede".
Das Forum wird sich in vielfältiger Weise der Thematik der Einführung von Noten in der Pflegebranche stellen. In Zusammenarbeit mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau und dem Europäischen Heimleiterverband werden aktuelle Herausforderungen der Altenhilfe mit Experten und Pflegekritikern, Journalisten und Autoren sowie dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung erörtert. Zu den Referenten des Tages gehören Prof. Dr. Wilfried Schlüter, Präsident des Europäischen Heimleiterverbandes E. D. E., Claus Fussek, prominenter, bundesweit bekannter Pflegekritiker, Ulrich Meyer , Moderator des TV-Magazins AKTE (SAT 1), Holger Senft, Fernsehjournalist und Projektleiter von Himmelblau.tv, Erich Schützendorf, Gerontologe und Autor zahlreicher Publikationen zur Altenpflege und Demenz sowie Dr. Ulf Sengebusch , Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Sachsen e.V.
Am Freitag (18. September) lädt der Frohnauer Wohnpark "Louise Otto-Peters" von 14 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür. Zu diesem Familientag gibt es unter anderem Kinderschminken, Ballon modellieren und Blasmusik. Darüber hinaus verkehren die Züge der Gartenbahnanlage, und es stellen sich Lieferanten und Partner des Wohn- und Pflegezentrums vor.
Ariane Grund
Outdoor-Fitnessgeräte bereichern Wohnpark "Louise Otto-Peters" (12.09.2009)
Annaberg-Buchholz/Frohnau. Den mit 10.000 Euro dotierten dritten Preis erhielt die Stadt Annaberg-Buchholz bei der diesjährigen City-Offensive Sachsen "Ab in die Mitte". Das Motto für den Wettbewerb, der im fünften Jahr ausgetragen wurde, lautete "Integration Stadt – statt Barrieren". Innerhalb dieses Themas sollte der Austausch zwischen den Generationen und die Integration im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam mit dem Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz (WPA) entwickelte die Große Kreisstadt ein Konzept für eine Kultur- und Fitnessmeile entlang der historischen Stadtmauer.
"Als nachhaltiger und investiver Beitrag soll in Annaberg, entlang des angedachten Stadtmauerrundwegs, eine Art Kultur- und Fitnessrunde entstehen", erläutert Carola Lorenz, Projektleiterin der Wohn- und Pflegezentrums Annaberg-Buchholz (WPA).
Die Idee: An 15 verschiedenen Plätzen entlang der 500 Jahre alten Stadtmauer begibt sich der Besucher auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Stadt. Neu gestaltete Ruhe- und Erholungspunkte informieren über das Leben und die Kultur von damals und heute. "Doch das Verweilen allein ist uns nicht genug", so Carola Lorenz. An fünf Plätzen werden jeweils zwei bis drei Outdoor-Fitnessgeräte aufgestellt. Mit diesen Bewegungsgeräten kann jeder, ob Senior oder Junior, gesund oder mit Einschränkungen, die Kondition, Koordination und den Kreislauf stärken.
Anfang September wurden elf Fitnessgeräte im Wohnpark Frohnau angeliefert. Sie werden bis zum Abschluss der Sanierungsmaßnahmen der Stadtmauer im Wohnpark "Louise Otto-Peters" den Besuchern zugänglich gemacht.
Ariane GrundGroße Kirchgasse 13
09456 Annaberg-Buchholz

